Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Tumorschmerz

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
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Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lydia Köper

Fotos, Abbildungen:
Tumorschmerz: diego cervo/Bigstock.com (43089124)
Entstehung: pressmaster/Bigstock.com (55897958)
Diagnose: luckybusiness/Bigstock.com (52956823)
Therapie: AndreyPopov/Bigstock.com (56898914)
Wissenswertes: Flynt/Bigstock.com (49063448)

 

23. Juli 2018
Eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren. Daher ist es wichtig, dass Betroffene nach der Abschluss der Therapie auf ihren Körper und ihre Psyche Acht geben.
  
05. Februar 2018
Schleimhautentzündungen sind eine häufige Folge der Krebstherapie. Mit der richtigen Mundhygiene kann einer Mukositis unter Umständen vorgebeugt werden.
  
31. Januar 2018
Verschiedene internationale Projekte gehen mit einem anderen Ansatz an das Thema Krebs heran: Mit Humor gegen Krebs.
  
25. Januar 2018
Nana Stäcker erkrankte mit 20 Jahren an Knochenkrebs. Sie hatte ihren eigenen Weg mit den Veränderungen ihres Körpers umzugehen.
  
22. Januar 2018
Eine Strahlentherapie kann zu Reizungen der Haut führen. Daher sollte man besonderen Wert auf die Hautpflege legen.
  

Gerade bei fortgeschrittenen Krebserkrankung ist der Tumorschmerz häufig stark ausgeprägt. Aus diesem Grund haben palliativmedizinische Anwendungen eine große Bedeutung für die Betroffenen. Denn auch wenn der Krebs zu diesem Zeitpunkt nicht mehr heilbar ist, muss der Patient sich nicht mit dem Tumorschmerz abfinden. Die orale Einnahme von Medikamenten reicht in diesem Stadium der Erkrankung meist nicht mehr aus, da die Schmerzen zu groß sind. Deshalb werden die Wirkstoffe, z. B. Opioide, dem Patienten direkt unterhalb der harten Hirnhaut injiziert. Diese Form der Therapie nennt sich intrathekale Tumorschmerztherapie.

Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Entstehung von Tumorschmerz verantwortlich sein können. Der Tumorschmerz kann z. B. durch Nervenreizungen oder Entzündungen bedingt durch den Tumor selbst entstehen. Des Weiteren kann er durch Begleiterkrankungen verursacht werden, die mit einer Krebserkrankung einhergehen. Dazu gehören z. B. verschiedene Infektionen oder Wundliegen infolge von Bettlägerigkeit. Auch durch die therapeutischen Maßnahmen kann es zu Tumorschmerz kommen, z. B. in Folge von Chemo- und Strahlentherapie oder aufgrund der Einnahme von Medikamenten. Tumorschmerz kann aber auch unabhängig von den bisher genannten Faktoren in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten.

Therapie Tumorschmerz

Bei der Therapie von Tumorschmerz kommt in der Regel eine medikamentöse Form der Therapie zum Einsatz. Die Wahl der Medikamente orientiert sich an einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Stufenschema. Dieses teilt den Schmerz in drei Kategorien von schwach bis stark ein. Bei leichten Schmerzen werden sogenannte Nicht-Opioid-Analgetika eingesetzt. Sind diese in ihrer Wirkung zu gering, kommen schwach wirkende Opioide zum Einsatz und bei sehr starken Schmerzen stark wirksame Opioide. Bei der Therapie von Tumorschmerz ist es wichtig, die Behandlung stets individuell auf den jeweiligen Patienten abzustimmen. Auch eine palliativmedizinische Behandlung ist möglich.