Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Tumorschmerz

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Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

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Holger F. Caspari
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Lydia Köper

Fotos, Abbildungen:
Tumorschmerz: diego cervo/Bigstock.com (43089124)
Entstehung: pressmaster/Bigstock.com (55897958)
Diagnose: luckybusiness/Bigstock.com (52956823)
Therapie: AndreyPopov/Bigstock.com (56898914)
Wissenswertes: Flynt/Bigstock.com (49063448)

 

16. April 2021
Bedingt durch die Krebstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen. Medikamente und Anpassungen im Lebensstil können helfen.
  
09. April 2021
Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
  
21. September 2020
2020 feierte die Niedersächsische Krebsgesellschaft ihr 70-jähriges Bestehen. Die Krebsgesellschafft bietet Betroffenen u. a. eine psychoonkologische Beratung an.
  
23. Juli 2020
Für eine Partnerschaft ist es wichtig, schon ab dem Zeitpunkt der Diagnose offen miteinander über Gefühle und Empfindungen zu reden.
  
20. Juli 2020
Seit 2015 veranstaltet die Deutsche Krebsstiftung den German Cancer Survivors Day, bei dem Menschen mit der Diagnose Krebs zu Wort kommen.
  

Tumorschmerz tritt in Verbindung mit einem Tumor im Körper auf. Da es sich in den meisten Fällen um einen bösartigen Tumor handelt, spielt Tumorschmerz vor allem für an Krebs Erkrankte eine Rolle. Er kann einen akuten oder chronischen Verlauf nehmen und in verschiedenen Stadien der Erkrankung auftreten. Tumorschmerz geht entgegen der allgemeinen Annahme nicht immer mit einer Krebserkrankung einher. Betroffene haben die Möglichkeit, den Schmerzen mit einer geeigneten Tumorschmerztherapie entgegenzuwirken, auch dann, wenn der Krebs selbst nicht mehr heilbar ist. Daher ist es wichtig, dem Arzt von den Schmerzen zu berichten, da er nur so dem Patienten helfen kann.

Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Entstehung von Tumorschmerz verantwortlich sein können. Der Tumorschmerz kann z. B. durch Nervenreizungen oder Entzündungen bedingt durch den Tumor selbst entstehen. Des Weiteren kann er durch Begleiterkrankungen verursacht werden, die mit einer Krebserkrankung einhergehen. Dazu gehören z. B. verschiedene Infektionen oder Wundliegen infolge von Bettlägerigkeit. Auch durch die therapeutischen Maßnahmen kann es zu Tumorschmerz kommen, z. B. in Folge von Chemo- und Strahlentherapie oder aufgrund der Einnahme von Medikamenten. Tumorschmerz kann aber auch unabhängig von den bisher genannten Faktoren in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten.

Therapie Tumorschmerz

Bei der Therapie von Tumorschmerz kommt in der Regel eine medikamentöse Form der Therapie zum Einsatz. Die Wahl der Medikamente orientiert sich an einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Stufenschema. Dieses teilt den Schmerz in drei Kategorien von schwach bis stark ein. Bei leichten Schmerzen werden sogenannte Nicht-Opioid-Analgetika eingesetzt. Sind diese in ihrer Wirkung zu gering, kommen schwach wirkende Opioide zum Einsatz und bei sehr starken Schmerzen stark wirksame Opioide. Bei der Therapie von Tumorschmerz ist es wichtig, die Behandlung stets individuell auf den jeweiligen Patienten abzustimmen. Auch eine palliativmedizinische Behandlung ist möglich.