Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Tumorschmerz

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

    Ihr Name (Pflichtfeld)

    Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Betreff

    Ihre Nachricht

    Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung meiner Anfrage genutzt. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an info@gfmk.de widerrufen.

    Datenschutzerklärung

    Bitte Sicherheitscode übertragen
    captcha

    06. April 2022
    Bei Chemo- oder Strahlentherapie leiden oft die Finger- und Fußnägel, daher ist eine intensive Pflege besonders wichtig.
      
    06. April 2022
    Viele Patient*innen leiden nach oder während einer Chemo- oder Strahlentherapie an kardiologischen Problemen.
      
    16. April 2021
    Bedingt durch die Krebstherapie kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen kommen. Medikamente und Anpassungen im Lebensstil können helfen.
      
    09. April 2021
    Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
      
    07. April 2021
    Die Sächsische Krebsgesellschaft setzt sich seit 1990 für die Belange von Krebspatienten und ihren Angehörigen ein.
      

    Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Entstehung von Tumorschmerz verantwortlich sein können. Der Tumorschmerz kann z. B. durch Nervenreizungen oder Entzündungen bedingt durch den Tumor selbst entstehen. Des Weiteren kann er durch Begleiterkrankungen verursacht werden, die mit einer Krebserkrankung einhergehen. Dazu gehören z. B. verschiedene Infektionen oder Wundliegen infolge von Bettlägerigkeit. Auch durch die therapeutischen Maßnahmen kann es zu Tumorschmerz kommen, z. B. in Folge von Chemo- und Strahlentherapie oder aufgrund der Einnahme von Medikamenten. Tumorschmerz kann aber auch unabhängig von den bisher genannten Faktoren in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten.

    Diagnose Tumorschmerz

    Für die Diagnose von Tumorschmerz ist es wichtig, dass der Patient das offene Gespräch mit seinem Arzt sucht, da es für Tumorschmerz keine spezifischen Untersuchungsmethoden gibt. Erst dann hat der Arzt die Möglichkeit, mit verschiedenen Verfahren den Tumorschmerz zu lokalisieren. In einem ausführlichen Gespräch wird der Arzt zudem versuchen, den Grad des vom Patienten empfundenen Schmerzes zu ermitteln. Dafür bietet sich z. B. eine sogenannte visuelle Analogskala an, bei der der Patient seinen Schmerz zahlenmäßig ausdrücken kann. Die Werte werden vom Arzt festgehalten, um den Verlauf dokumentieren und besser beurteilen zu können.

    Gerade bei fortgeschrittenen Krebserkrankung ist der Tumorschmerz häufig stark ausgeprägt. Aus diesem Grund haben palliativmedizinische Anwendungen eine große Bedeutung für die Betroffenen. Denn auch wenn der Krebs zu diesem Zeitpunkt nicht mehr heilbar ist, muss der Patient sich nicht mit dem Tumorschmerz abfinden. Die orale Einnahme von Medikamenten reicht in diesem Stadium der Erkrankung meist nicht mehr aus, da die Schmerzen zu groß sind. Deshalb werden die Wirkstoffe, z. B. Opioide, dem Patienten direkt unterhalb der harten Hirnhaut injiziert. Diese Form der Therapie nennt sich intrathekale Tumorschmerztherapie.