Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Tumorschmerz

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Tumorschmerz

Links zu Tumorschmerz

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e. V.:
www.dgpalliativmedizin.de

Deutsche Schmerzliga e. V.:
www.schmerzliga.de

Gemeinsam gegen Tumorschmerz:
www.tumorschmerz.de

Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz für Gesundheit e. V.:
www.forum-schmerz.de

Informationen zum Thema Tumorschmerz von der Deutschen Krebshilfe:
www.krebshilfe.de

24. April 2019
Die Krebsgesellschaft NRW hat im Zuge der Kampagne „Sprich mit mir! Über Krebs.“ einen Poetry Slam veranstaltet.
  
11. April 2019
Nach einer Krebstherapie kann es weiterhin zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen kommen. Man spricht in diesem Fall von Spätfolgen.
  
28. März 2019
Viele Menschen, die eine Krebserkrankung überwunden haben, haben mit Langzeit- und Spätfolgen zu kämpfen.
  
20. März 2019
Viele Langzeitüberlebende sehen sich im Alltag nach ihrer Krebserkrankung mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.
  
27. Februar 2019
Bei Krebs kann es, bedingt durch die Erkrankung selbst, durch mögliche Nebenwirkungen oder die Therapie, zu einer Mangelernährung kommen.
  

Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Entstehung von Tumorschmerz verantwortlich sein können. Der Tumorschmerz kann z. B. durch Nervenreizungen oder Entzündungen bedingt durch den Tumor selbst entstehen. Des Weiteren kann er durch Begleiterkrankungen verursacht werden, die mit einer Krebserkrankung einhergehen. Dazu gehören z. B. verschiedene Infektionen oder Wundliegen infolge von Bettlägerigkeit. Auch durch die therapeutischen Maßnahmen kann es zu Tumorschmerz kommen, z. B. in Folge von Chemo- und Strahlentherapie oder aufgrund der Einnahme von Medikamenten. Tumorschmerz kann aber auch unabhängig von den bisher genannten Faktoren in Verbindung mit einer anderen Erkrankung auftreten.

Therapie Tumorschmerz

Bei der Therapie von Tumorschmerz kommt in der Regel eine medikamentöse Form der Therapie zum Einsatz. Die Wahl der Medikamente orientiert sich an einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegten Stufenschema. Dieses teilt den Schmerz in drei Kategorien von schwach bis stark ein. Bei leichten Schmerzen werden sogenannte Nicht-Opioid-Analgetika eingesetzt. Sind diese in ihrer Wirkung zu gering, kommen schwach wirkende Opioide zum Einsatz und bei sehr starken Schmerzen stark wirksame Opioide. Bei der Therapie von Tumorschmerz ist es wichtig, die Behandlung stets individuell auf den jeweiligen Patienten abzustimmen. Auch eine palliativmedizinische Behandlung ist möglich.

Gerade bei fortgeschrittenen Krebserkrankung ist der Tumorschmerz häufig stark ausgeprägt. Aus diesem Grund haben palliativmedizinische Anwendungen eine große Bedeutung für die Betroffenen. Denn auch wenn der Krebs zu diesem Zeitpunkt nicht mehr heilbar ist, muss der Patient sich nicht mit dem Tumorschmerz abfinden. Die orale Einnahme von Medikamenten reicht in diesem Stadium der Erkrankung meist nicht mehr aus, da die Schmerzen zu groß sind. Deshalb werden die Wirkstoffe, z. B. Opioide, dem Patienten direkt unterhalb der harten Hirnhaut injiziert. Diese Form der Therapie nennt sich intrathekale Tumorschmerztherapie.